Technologie

Die Einführung erster Ansätze objektorientierter Programmierung in der Automatisierung geht auf das Funktionsblock-Konzept zurück. Damit lassen sich Algorithmen sehr gut kapseln, jedoch ist der Zeitpunkt der Codeabarbeitung aus dem Funktionsblockdiagramm nicht direkt ersichtlich und variiert von Steuerungssystem zu Steuerungssystem, das in der Regel die Funktionsblöcke zyklisch abarbeitet. Dieses Paradigma erschwert jedoch die Zusammenarbeit mit gleichrangigen Komponente, z.B. zwischen den Steuerungen. Hierfür muss meistens zusätzlicher Engineering­aufwand eingeplant werden, da diese Beziehungen explizit modelliert werden müssen.

Abhilfe schaffen Ansätze der ereignisorientierten Aktivierung der Funktionsblöcke, jedoch werden hier Daten und Ereignisfluss weitgehend getrennt geplant. Eine Interoperabilität von Steuerungskomponenten verschiedener Hersteller ist damit allerdings auch noch nicht gegeben.

Das Engineering kooperierender Komponenten kann wesentlich vereinfacht werden, wenn Aspekte verteilter Systeme in die Automation einfließen. Dadurch wird die Integrationsfähigkeit aller beteiligten Komponenten entscheidend verbessert.

Der Applikationsentwurf kann zudem auch vollkommen losgelöst von Hardwarerestriktionen erfolgen und vorab durch vereinfachte Simulationsmodelle überprüft und anschließend virtuell in Betrieb genommen werden. In einem zweiten Schritt kann dann eine Instrumentierung, d.h. eine Zuordnung der Automatisierungsfunktion zu einer Hardwarekomponente, erfolgen.

 

Verteilte Systeme für die Automatisierung von morgen

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